Schlauchbootrennen 2017

Zieh & Zieh, zäme Ruedere und Zieh…..

So tönte es am Wochenende auf der Aare beim Depot der Pontoniere Aarwangen. Nach einer 4-jährigen Pause führten die Pontoniere das traditionelle Schlauchbootrennen mit Fischessen bereits zum 11-ten Mal durch.

Jeweils ab 13.00 Uhr finden am Samstag Trainingsläufe statt. Das Angebot wurde auch dieses Jahr gut genutzt. Am Abend konnten die Festbesucher in der gut besuchten Fischerhütte den schönen Samstagabend an der Aare ausklingen lassen.

42 Mannschaften stellten sich der Herausforderung in den Kategorien Mixed und Herren, die knapp 200m Strecke als Schnellste ins Ziel zu paddeln. Jede Mannschaft konnte die Strecke mindestens zweimal rudern, wer sich nicht direkt für das Weiterkommen in die Viertelfinals qualifizierte, hatte die Chance, sich über einen Hoffnungslauf noch weiter zu retten. In der Mittagspause konnten sich die Teilnehmer im Festzelt mit einer Portion Fisch stärken. Bei bestem Wetter ging das Rennen am Nachmittag in die Vorfinals. Die Gruppen wurden ehrgeiziger, musste doch jetzt jeder Lauf gewonnen oder als 2. erreicht werden, sonst schied man aus. Auch am Ufer wurden die Gruppen lautstark von Ihren Fans angefeuert. Zahlreich hatten sich die Leute am schönen Aare Ufer versammelt und Ihren Gruppen zugerufen und applaudiert. Fairness stand im Vordergrund und so wurde auch dem Letzten der ins Ziel kam noch ein Applaus spendiert. Gewonnen haben in spannenden Finalläufen in der Kategorie Mixed die „Klebenhöfler“ und bei den Herren „zäme Sackstarch“.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden Teams und den zahlreichen Festbesuchern. Es hat uns sehr gefreut und hat viel Spass gemacht!

Bilder

 

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Schweizermeisterschaft Wallbach 24.+25. Juni 2017

Die Schweizermeisterschaft der Pontoniere fand dieses Jahr in Wallbach auf dem Rhein statt. Der wenige Regen in der Vergangenheit, hatte den Wasserstand im Rhein tief sinken lassen. Dies hatte zum Vorteil, dass die Flussbreite von 200m leichter zu überqueren war, der Nachteil ist jedoch, dass die Fliessgeschwindigkeit so niedrig ist, dass das Schiff fast nur mit der Ruderbewegung vorwärts kam. Dies bedeutete, rudern, rudern, und nochmals rudern.

Die Sektion Aarwangen nahm ihren Wettkampf am Samstagvormittag um 10.00 Uhr mit 11 Fahrerpaaren auf. Allen war bewusst, dass der Parcours ohne Fehler und mit schnellen Zeiten absolviert werden musste, sonst waren die Chancen auf eine Kranzauszeichnung klein. Bei guten Bedingungen konnte der Parcours von allen absolviert werden. Der Parcours bestand aus drei Durchfahrten, zwei Brückenpfeilern, zwei Ziellandungen und  einer Abfahrtsstange. Unterwegs mussten am Ufer noch zwei Stachelfahrten und zwei Ruderabschnitte auf Zeit gefahren werden. Die zwei Brückenpfeiler waren die Knackpunkte auf dem Parcours, denn diese musste in einem Winkel von 45 Grad umfahren werden. Dies war nicht ganz einfach, ist es durch die langsame Strömung schwierig, das Schiff schnell zu manövrieren und auch noch auf die korrekte Bootstellung zu haben. Den Meisten aus der Sektion Aarwangen gelang dieser Teil des Parcours jedoch gut. Dass der Parcours gut und schnell absolviert wurde, zeigte sich am Rangverlesen am Sonntag. Die Nervosität stieg vor der Rangverkündigung beachtlich, gab es doch in der Kategorie F den Schweizermeistertitel von 2016 zu verteidigen.

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SwissRhoneContest 2017

Nach 12 Jahren war es wieder einmal so weit, dass ein Wettfahren bei unseren Welschen Pontonier-Kollegen in Bex stattfand. Die Rhone, für die Meisten ein Fluss den man nicht gut kennt und auch nur selten mit einem Schiff befährt. Aus diesem Grund war auch die Freude über einen Wettkampf in Bex gross.

Bereits um 05.15 Uhr versammelten sich die Aarwangener Pontoniere am Samstag im Depot um den Weg nach Bex unter die Räder zu nehmen. Der Wettkampf startete pünktlich und so konnten wir einigen Sektionen beim bestreiten des Parcours zu schauen. Jedes Fahrerpaar schaut sich den Parcours genau an und stellt sich den eigenen „Fahrplan“ zusammen.

Um 10.55 Uhr war es dann soweit. Die Schiffe wurden bezogen und der Wettkampf konnte für uns losgehen. Die Nervosität war gross, der Fluss mit seiner interessanten Strömung sehr unbekannt. Bereits nach der ersten Landung auf ein bestimmtes Ziel, war jedoch die Nervosität in den Hintergrund gerückt und alle waren auf den Parcours fokussiert. Die Hindernisse auf dem Fluss wurden von den Meisten fast mühelos befahren und der Parcours machte viel Freude. Die am Schluss zu absolvierende Stachelfahrt forderte von jedem Einzelnen noch einmal alles ab. Das Ufer weisste mehrere Ausbuchtungen auf und am Boden hatte es viele grössere Steine, welche es schwierig machten, gut und schnell zu stacheln. Um 18.00 Uhr unterstütze dann die ganze Sektion noch unser jüngstes Fahrerpaar aus der Kategorie I, welche einen kürzeren Parcours absolvieren durften.

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