Eishockey-Plausch

Am 12. Februar trafen sich Teile der Sektionen Aarwangen, Brugg und Schönenwerd-Gösgen zum doch schon traditionellen Mätschli im Wettiger Tägi.

Dank der grossen Teilnehmer-Schar konnten dieses Mal sogar 3 Mannschaften gebildet werden. Somit ergab sich ein kleiner Tournier-Modus daraus. Doch bevor es aufs Eis ging absolvierten alle ein erstes WarmUp beim Anziehen der störrischen Ausrüstung. Vereinzelt rutschen den Spielern Äusserungen wie

«Do schwitzisch jo scho bim Alegge»

über die Lippen. Bei strahlendem Sonnenschein nahm die lustige «Chneblete»  dann doch noch ihren Lauf. Nach einer anfänglichen Skepsis à la
«Zum Glück hani no e Stäcke zum mi dra fescht hebe»

entwickelten sich verschiedene Strategien. Gewisse stellten fest,

«Mit de Usrüschtig isch scho no kuul, do chasch au mou chli dri ligge».

Eine andere Taktik hiess
«Wenn I eifach blibe stoh nützi am meischte, de ruhmi mängisch grad zweh ab».

Es kam wie es kommen musste. Das Mitzählen wurde zu stark vernachlässigt. Somit konnte dieses Mal keine wirkliche Siegermannschaft erkoren werden. Einige fanden
«So schlöfle isch scho no sträng»

Doch fast Alle fanden  «Es isch eifach wieder e super Nomitag gsi»

Den Organisatoren gebührt an dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön.

Bilder zum Anlass

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125 Jahre Pontoniere Aarwangen

125 Jahre Pontoniere Aarwangen

Was mit anderthalbstunden Verspätung begann, hat auch nach 125 Jahren noch bestand. 

Am 26. Juli 1891 wurde die Gründungsversammlung der Pontoniere Aarwangen abgehalten. Statt jedoch um halb 2 Uhr erst um 3 Uhr, da nur 5 Pontoniere anwesend waren. Um 3 Uhr waren bereits 18 Mitglieder anwesend und die Gründung ging von statten.

Die erste allgemeine Fahrübung wurde dann am 09. August 1891 durchgeführt. 3 Boote wurden von verschiedenen Personen, gegen ein Entgelt von Fr. 1.00 pro Fahrübung, zur Verfügung gestellt. Am 10. August wurden die Statuten des Pontonier-Fahr-Vereins Aarwangen niedergeschrieben und an den Gemeindepräsidenten zur Unterschrift weitergeleitet. Die Statuten hielten fest, dass pro Jahr sechs obligatorische und sechs allgemeine, zusammen zwölf Übungen zu absolvieren sind. Jede versäumte Übung wurde mit einer Busse von Fr. 1.00 belegt. Auch musste eine Fahrübung wenigstens 2 Stunden dauern. Der Mitgliederbeitrag belief sich auf Fr. 1.50 pro Person.

Der Pontonier-Fahr-Verein Aarwangen blühte auf, der Andrang der Beitrittswilligen ist gross. Im Februar 1892 zählte der Verein bereits 33 Mitglieder und ist damit, laut Geniebüro Bern, einer der grössten in der Schweiz. Die damalige Vereinsleitung führte den Verein streng.

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